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Schneider Electric und Microsoft bringen Agentenfertigung auf der Hannover Messe 2026 voran
Vom 20.–25. April in Hannover: EcoStruxure und Azure AI lösen Automatisierungssilos auf. Erleben Sie schnelleres Engineering und nachhaltige, softwaredefinierte Abläufe durch diese strategische Partnerschaft.
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Die strategische Zusammenarbeit zwischen Schneider Electric und Microsoft definiert die industrielle Effizienz neu, indem sie starre, fragmentierte Systeme durch eine einheitliche, softwaredefinierte Architektur ersetzt. Während traditionelle Wettbewerber häufig auf proprietäre Ökosysteme setzen, die manuelle Übergaben zwischen Engineering, Simulation und Betrieb erfordern, schafft die Integration von Schneider und Microsoft einen einzigen, interoperablen Workflow. Dieser Ansatz differenziert sich durch die Nutzung offener Automatisierung und KI-gestützter Orchestrierung. So wird sichergestellt, dass einmal erstellte Logik überall eingesetzt werden kann – lokal, an der Edge oder in der Cloud – ohne die üblichen Hürden hardwarespezifischer Umrüstungen.
Konvergenz von Engineering-Absicht und operativer Ausführung
Die moderne Fertigung wird häufig durch die Trennung zwischen Design-Software und der Ausführung in der Fabrikhalle behindert. Schneider Electric adressiert dies mit dem EcoStruxure Automation Expert als softwaredefiniertem Rückgrat. Dies ermöglicht es Teams, wiederverwendbare Logik zu standardisieren und diese vor der physischen Implementierung durch digitale Zwillinge zu validieren. Das System gewährleistet eine durchgängige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus – ein wesentlicher Unterschied zu gängigen Industriepraktiken, bei denen für jede Phase separate Werkzeuge erforderlich sind. Durch die direkte Anbindung der KI- und Cloud-Dienste von Microsoft Azure an die industrielle Ausführungsebene ermöglicht die Partnerschaft eine „agentische Fertigung“, bei der KI-Agenten routinemäßige Designentscheidungen automatisieren und Automatisierungspakete autonom validieren.
Praxisnahe Gewinne bei Effizienz und Kostensenkung
Die Auswirkungen dieses integrierten Workflows zeigen sich am deutlichsten in der erheblichen Reduzierung von Vorlaufzeiten und Betriebskosten. So konnten Engineering-Teams, die den Azure-basierten industriellen Copiloten einsetzen, den Zeitaufwand für die Steuerungskonfiguration und Dokumentation um 50 % senken. Diese Technologie verwandelt Anpassungen an Produktionslinien von wochenlangen Projekten in Aufgaben, die in wenigen Stunden erledigt sind. Diese Effizienzgewinne erstrecken sich auch auf anspruchsvolle Sektoren wie die grüne Wasserstoffproduktion. Eine Zusammenarbeit mit H2E Power demonstrierte über 6.000 Stunden stabilen autonomen Betrieb bei der Hochtemperaturelektrolyse, was die gestuften Kosten für Wasserstoff um bis zu 10 % senkte und bei einer 10-MW-Anlage jährlich rund 500.000 € einsparte.
Skalierung der Resilienz durch interoperable Workflows
Durch das Aufheben der Barrieren zwischen Design, Inbetriebnahme und Betrieb bieten Schneider Electric und Microsoft eine skalierbare Lösung für Hersteller, die mit globaler Instabilität der Lieferketten und hoher Produktvariabilität konfrontiert sind. Die Plattform stellt sicher, dass Sicherheit und Compliance fest in den digitalen Workflow eingebettet sind. Dies erlaubt es streng regulierten Branchen, ihre Anlagen zu modernisieren, ohne die Zuverlässigkeit zu gefährden. Der Übergang von der traditionellen, hardwarezentrierten Automatisierung hin zu einem flexiblen, agentischen Modell ermöglicht Herstellern ein Maß an Agilität und Nachhaltigkeit, das unter den Einschränkungen herkömmlicher industrieller Frameworks bisher unerreichbar war.
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.
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