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Fokusstabile SWIR-Bildgebung für Machine Vision
Excelitas erweitert automatisierte Inspektionsmöglichkeiten mit Optiken für die erweiterte Infraroterfassung und größere Bildsensoren.
www.excelitas.com

Excelitas bringt das LINOS Rodagon 2.0/25 SWIR auf den Markt, eine optische Komponente für das kurzwellige Infrarotspektrum, die für 1,1-Zoll-Sensoren entwickelt wurde. Diese Hardware bietet eine fokusstabile Abbildung von 840 bis 1900 nm und zielt direkt auf hochpräzise Anforderungen in der Halbleiterfertigung, der automatisierten Sortierung, der pharmazeutischen Inspektion und dem Smart Farming ab.
Minimierung des Fokusdrifts in erweiterten Spektren
Standardoptiken erfordern aufgrund chromatischer Aberration oft eine mechanische Neufokussierung beim Wechsel zwischen bestimmten Wellenlängen. Das LINOS Rodagon 2.0/25 SWIR eliminiert diese Notwendigkeit über das gesamte Band von 840 bis 1900 nm. Durch den Einsatz spezieller Glasmaterialien und Beschichtungen hält das optische Design eine stabile Bildebene über das gesamte Betriebsspektrum aufrecht. Diese Eigenschaft ist für die hyper- und multispektrale Bildgebung von hoher Relevanz, da aufeinanderfolgende Aufnahmen über verschiedene Wellenlängen hinweg eine exakte räumliche Ausrichtung für eine präzise Datenanalyse ohne mechanische Eingriffe beibehalten müssen.
Die Hardware ist für einen großen Bildkreis von 18 mm ausgelegt und erfüllt damit die physikalischen Anforderungen moderner 1,1-Zoll-Sensor-Arrays. Herkömmliche Objektive zeigen auf Sensoren dieser physischen Größe oft Vignettierung oder verlieren an Randdefinition, aber diese Einheit ist so konstruiert, dass sie eine gleichmäßige Auflösung und einen hohen Kontrast von der Mitte bis zu den äußersten Rändern des Sichtfelds projiziert.
Hardware-Integration und optische Spezifikationen
In schnellen, automatisierten industriellen Bildverarbeitungsumgebungen kann die Beleuchtung durch hohe Bandgeschwindigkeiten oder geschlossene Prüfkammern stark eingeschränkt sein. Das Objektiv verfügt über eine hohe Lichtstärke von f/2.0, was die Photonenausbeute maximiert und kürzere Belichtungszeiten während kontinuierlicher Fertigungsprozesse ermöglicht.
Das Objektiv ist für die Kompatibilität mit dem bestehenden LINOS Modular Focus System ausgelegt und verfügt über ein robustes mechanisches Gehäuse sowie ein integriertes Filtergewinde. Diese Modularität ermöglicht es Integratoren, die Optik in vibrierenden oder physisch anspruchsvollen Produktionsumgebungen sicher einzusetzen.
Tim Ulmer, Projektleiter bei Excelitas, wies darauf hin, dass die Optik eine Schärfe bis zum Bildrand und eine fokusstabile Abbildung für 1,1-Zoll-Sensoren bietet, was die Fähigkeiten von Standardalternativen im kurzwelligen Infrarotbereich übertrifft. Er fügte hinzu, dass diese Architektur es Systemdesignern ermöglicht, ihre automatisierten Inspektionsprotokolle über das sichtbare Spektrum hinaus zu erweitern, während gleichzeitig eine präzise Leistung und eine unkomplizierte Integration beibehalten werden.
Excelitas wird das LINOS Rodagon 2.0/25 SWIR in einer Live-Demonstration am Stand #1481 während der Automate Show präsentieren, die vom 22. bis 25. Juni 2026 stattfindet.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten sind.
Kommerzielle SWIR-Bildgebungssysteme basieren überwiegend auf Indium-Gallium-Arsenid-Sensoren (InGaAs), die typischerweise eine spektrale Empfindlichkeit mit einem Peak zwischen 900 und 1700 nm aufweisen. Jüngste Materialfortschritte in der erweiterten InGaAs-Technologie haben die Empfindlichkeit jedoch auf bis zu 1900 nm angehoben, um spezifische Feuchtigkeits-, Kunststoff- oder chemische Signaturen zu erfassen. Das LINOS Rodagon 2.0/25 SWIR ist präzise auf diese erweiterten Sensorbandbreiten abgestimmt.
Im Vergleich zu weit verbreiteten industriellen SWIR-Alternativen liegt das Hauptunterscheidungsmerkmal in der Kombination aus dem 18-mm-Bildkreis und der oberen Grenze von 1900 nm. Typische industrielle SWIR-Objektive arbeiten zwischen 900 und 1700 nm, unterstützen kleinere Sensorformate von 2/3 Zoll bis 1 Zoll mit Bildkreisen von 11 mm bis 16 mm und verfügen im Allgemeinen über geringere oder gleichwertige Lichtstärken. Während Standardobjektive zudem achromatisch sind und häufig eine Neufokussierung an den spektralen Extremen erfordern, bietet die Excelitas-Optik eine apochromatische Korrektur über das gesamte erweiterte Band.
Da Standardobjektive im 1-Zoll-Format die Diagonalen von 1,1-Zoll-Sensoren ohne starke mechanische Vignettierung physikalisch nicht abdecken können, sind Ingenieure oft gezwungen, kleinere Bildsensoren mit geringerer Auflösung zu verwenden. Durch die Unterstützung des größeren 18-mm-Kreises ermöglicht dieses Objektiv die Integration von erweiterten SWIR-Arrays mit höherer Pixelanzahl. Dies erhöht die für die Erkennung von Mikrodefekten verfügbare räumliche Auflösung bei komplexen Aufgaben der Qualitätssicherung, wie etwa in der Solarzellen- und Halbleiterfertigung.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.excelitas.com
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