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Edge-KI-Inferenzplattform für industrielle Automatisierungssysteme
Aaron und Advantech stellen ein Blackwell-basiertes Computersystem vor, das lokalisierte Rechenleistung für fortschrittliche industrielle Automatisierung und autonome Robotik bereitstellt.
www.aaronn.de

Advantech veröffentlicht das Edge-KI-Inferenzsystem AIR-075, das vom Technologiepartner Aaron Electronic vertrieben wird, um hochdurchsatzfähige Vision-KI, Robotik und industrielle Automatisierung zu unterstützen. Die Plattform führt physische und agentische KI-Workloads lokal auf Maschinenebene aus und eliminiert Latenzen sowie die Abhängigkeit von der Cloud in automatisierten Fertigungsumgebungen.
Computerarchitektur und multimodale Verarbeitungsfunktionen
Das Computing-Framework basiert auf den Modulen NVIDIA Jetson T5000 und T4000, die die Blackwell-GPU-Architektur nutzen. Die T5000-Flaggschiffkonfiguration integriert einen 14-Core-Arm-Neoverse-V3AE-Prozessor zusammen mit einer GPU, die über 2.560 Kerne und 96 Tensor-Kerne verfügt. Unterstützt von 128 GB LPDDR5X-Speicher mit einer Bandbreite von 273 GB/s, erreicht dieses Setup eine FP4-Sparse-KI-Leistung von bis zu 2.070 TFLOPS. Diese Rechenkapazität ist erforderlich, um generative KI und agentische Workflows zu verarbeiten, bei denen Systeme Kontextdaten aus mehreren Quellen interpretieren, um autonome Aktionen abzuleiten. Eine zweite T4000-Variante skaliert auf 1.200 TFLOPS mit 64 GB Speicher und 1.536 GPU-Kernen. Um die langfristige Zuverlässigkeit für die industrielle Beschaffung zu gewährleisten, nutzen die Module validierten On-Module-DRAM.
Breitbandige Konnektivität für Vision-KI-Workloads
Um eine hochbandbreitige Datenerfassung in der Fabrikautomation zu erleichtern, integriert das AIR-075 native 10GbE-Netzwerke. Das T5000-Modell verfügt über vier RJ45-10GbE-Ports, während das T4000 zwei umfasst, wobei optionale IEEE-802.3af-PoE-Unterstützung verfügbar ist. Diese Netzwerkarchitektur ermöglicht es, mehrere hochauflösende IP-Kameras direkt an die Inferenzplattform anzuschließen, wodurch die Notwendigkeit externer Netzwerk-Aggregations-Switches entfällt. Für die direkte Integration auf Maschinenebene enthält die Hardware zwei serielle RS-232/422/485-Schnittstellen. Die T5000-Variante erweitert diese Konnektivität zudem um zwei CAN-Bus-Schnittstellen und eine 8-Bit-Digital-I/O-Schnittstelle, wodurch das System direkt mit physischen Sensoren und Robotersteuerungen verbunden werden kann.
Physische Bereitstellung und modulare Systemerweiterung
Das 235,8 × 174 × 59 mm große Hardwaregehäuse, das für verteilte Edge-KI-Implementierungen in Fabrikhallen konzipiert wurde, unterstützt die Wandmontage und arbeitet mit einer Eingangsspannung von 19 bis 36 V DC. Die Leistungsaufnahme für die T5000-Konfiguration reicht von 13,2 W im typischen Betriebssystem-Leerlauf bis zu einem Spitzenwert von 156 W unter maximaler Rechenlast. Die Plattform integriert ein TPM-2.0-Modul zur Durchsetzung hardwarebasierter Sicherheit und kryptografischer Integrität. Die Kommunikation und die lokale Datenspeicherung können über spezielle M.2-Steckplätze erweitert werden, die NVMe-SSDs, WLAN und 5G-Konnektivität unterstützen. Dies ermöglicht einen dezentralen Betrieb für autonome Maschinen in geografisch verteilten Umgebungen.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
Auf dem Markt für industrielles Edge-Computing folgen Systeme auf Basis des NVIDIA Jetson Thor auf die vorherige Generation des Jetson AGX Orin. Während High-End-Orin-Plattformen typischerweise bis zu 275 TOPS für Standardaufgaben der maschinellen Bildverarbeitung liefern, werden Blackwell-basierte Thor-Systeme wie das AIR-075 im TFLOPS-Bereich mit FP4-Genauigkeit gemessen. Dieser Architekturwechsel zielt auf die Bereitstellung generativer KI und Vision-Language-Modellen (VLMs) direkt am Edge ab. Das AIR-075 konkurriert mit aufkommenden Thor-basierten Industrie-PCs von Herstellern wie AAEON und Neousys und unterscheidet sich in erster Linie durch seine Dichte an nativen 10GbE-Schnittstellen und integrierten CAN-Bus-Funktionen, die auf autonome physische Systeme zugeschnitten sind.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.aaronn.com
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