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Ventilinseln erschließen neue Möglichkeiten Prozessautomatisierung für die Wasseraufbereitung

Die neuen Ventilinseln von Bürkert ermöglichen jetzt passgenaue Lösungen für ganz unterschiedliche Wasseranwendungen vom kommunalen Wasserversorger bis hin zur industriellen Prozesswasseraufbereitung. Sie sind robust, einfach zu integrieren und sehr bedienerfreundlich.

Ventilinseln erschließen neue Möglichkeiten Prozessautomatisierung für die Wasseraufbereitung
Bild 1:In Wasseranwendungen ist der Einbauplatz oft knapp bemessen. Bei der Entwicklung der Ventilinsel vom Typ 8652 wurde deshalb besonderer Wert auf kompakte Abmessungen gelegt. (Quelle: Bürkert Fluid Control Systems)

Wasseraufbereitungsprozesse verlangen nach zuverlässigen, robusten und langlebigen Automatisierungslösungen, die sich zudem möglichst einfach installieren, integrieren und bedienen lassen. Bürkert Fluid Control Systems (vgl. Firmenkasten) entwickelt deshalb sein Pneumatik-Portfolio kontinuierlich weiter: Neue Ventilinseln ermöglichen jetzt passgenaue Lösungen für ganz unterschiedliche Wasseranwendungen vom kommunalen Wasserversorger bis hin zur industriellen Prozesswasseraufbereitung.

Bei der Entwicklung der Ventilinsel vom Typ 8652 (Bild 1) wurde besonderer Wert auf kompakte Abmessungen gelegt. Sie ist deutlich kleiner als ihr Vorgänger und findet somit auch in kompakten Schaltschränken Platz, was zu Kostenersparnissen führt. Die Schaltschränke können nahe an den Prozessventilen installiert werden. Durch die serienmäßige AirLINE-Quick-Adapterplatte vereinfacht sich die Montage und der Einsatz von Pneumatikschläuchen und Kabeln reduziert sich erheblich, wodurch potenzielle Leckagestellen minimiert werden.

Die Platte wird im Schaltschrankboden oder in der Schaltschrankwand integriert, Schottverschraubungen am Schaltschrank sind dann nicht mehr notwendig. Bedienung und Wartung sind praxisgerecht. So gibt es eine Hand-Not-Betätigung und die einzelnen Ventile lassen sich während des Betriebs austauschen.


Ventilinseln erschließen neue Möglichkeiten Prozessautomatisierung für die Wasseraufbereitung

Bild 2: Für die schaltschranklose Montage direkt im Feld gibt es mit dem Typ 8653 einen robusten IP65-Pneumatikblock, mit dem sich Armaturengruppen dezentral ansteuern lassen. (Quelle: Bürkert Fluid Control Systems)

Für die schaltschranklose Montage direkt im Feld steht mit der Ventilinsel Typ 8653 AirLINE Field (Bild 2) ein robuster IP65-Pneumatikblock zur Verfügung, mit dem sich Armaturengruppen dezentral ansteuern lassen. Das spart ebenfalls Verdrahtungs- und Verschlauchungsaufwand. Rückmeldesignale können beispielsweise im Feld gesammelt und über ein Kabel geführt werden. Das Feldmodul ist per Plug-and-Play mit der Ventilinsel 8652 im Schaltschrank kombinierbar. Entfernte Armaturen lassen sich so kostengünstig in die zentrale Pneumatikverteilung einbinden und einfach in Betrieb nehmen. Durch die LED-Zustandsanzeige nach Namur hat der Anwender die Funktion auch aus der Ferne immer im Blick.


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Bild 3: Einfache Integration in die Siemens-Welt: Die Ventilinsel vom Typ 8647 ist vollständig in das dezentrale Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP HA von Siemens integriert. (Quelle: Bürkert Fluid Control Systems)

Einfache Integration in die Siemens-Welt

Im Kontext mit Industrie 4.0 werden Ventilinseln, die in Wasseranwendungen eingesetzt sind, immer mehr zu elektropneumatischen Automatisierungssystemen. Deutliche Maßstäbe setzt hier der Typ 8647 (Bild 3), der vollständig in das dezentrale Peripheriesystem SIMATIC ET 200SP HA von Siemens integriert ist. Dies ermöglicht eine schnelle und nahtlose Einbindung sowohl bei der Inbetriebnahme als auch später bei der Überwachung des laufenden Betriebs. So werden beispielsweise die durchgeführten Schaltspielzahlen an das Leitsystem weitergeleitet. Somit können vorbeugende und verschleißorientierte Wartung der Anlage eingeleitet und Stillstandszeiten minimiert werden. Außerdem sorgt ein redundantes Bus-Protokoll für zusätzliche Sicherheit.

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