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Virtuelle Entwicklungsumgebungen für vernetzte Industrien
Dassault Systèmes zeigt auf dem Mobile World Congress 2026 in Barcelona 3D UNIV+RSES zur Entwicklung und Skalierung von Konnektivitäts- und KI-Infrastrukturen.
www.3ds.com

Auf dem Mobile World Congress vom 2. bis 5. März 2026 in Barcelona präsentiert Dassault Systèmes seine 3D UNIV+RSES als virtuelle Entwicklungs- und Betriebsumgebungen für datenintensive Infrastrukturen. Die Lösung adressiert Branchen wie Telekommunikation, Halbleiterfertigung, Rechenzentrumsplanung und autonome Systeme und unterstützt die durchgängige Steuerung über den gesamten Lebenszyklus.
Virtuelle Umgebungen für die digitale Wertschöpfung
Die 3D UNIV+RSES basieren auf der Integration virtueller Zwillinge, Simulation und kollaborativer Entwicklungsprozesse. Ziel ist es, Produkt-, Infrastruktur- und Umweltdaten in konsistenten Datenmodellen zusammenzuführen, um Planung, Validierung und Betrieb in einem geschlossenen digitalen Workflow abzubilden.
Im Kontext einer zunehmend vernetzten industriellen Landschaft dienen diese virtuellen Umgebungen als Grundlage für eine skalierbare digitale Transformation. Sie ermöglichen es, komplexe Systeme bereits vor der physischen Umsetzung zu modellieren, zu testen und zu optimieren. Damit wird das Risiko kostenintensiver Änderungen in späteren Projektphasen reduziert.
Immersive Demonstrationen auf dem Mobile World Congress
In Halle 4, Stand 4B25, demonstriert das Unternehmen anhand immersiver Virtual-Reality-Szenarien, Avatare, autonomer Roboter und Spatial-Computing-Anwendungen, wie industrielle KI und virtuelle Zwillinge kombiniert werden können. Der Fokus liegt auf der Überführung von Pilotprojekten in skalierbare industrielle Anwendungen.
Fachbesucherinnen und -besucher aus Forschung und Entwicklung, Engineering, Fertigung und Business Transformation erhalten Einblicke in Methoden zur Beherrschung komplexer Systemarchitekturen. Virtuelle Entwicklung, Simulation und Validierung bilden dabei die technische Grundlage, um Entwicklungszeiten zu verkürzen und Investitionsentscheidungen datenbasiert abzusichern.
KI-generierte Stadtmodelle für resiliente Netzwerke
Ein Anwendungsbeispiel zeigt optimierte Kommunikationsnetze innerhalb einer KI-generierten Stadt. Virtuelle Zwillinge verknüpfen Produkt-, Infrastruktur- und Umweltdaten in Echtzeit. Dadurch lassen sich Inspektions-, Diagnose- und Wartungsprozesse digital simulieren und validieren.
Der Ansatz unterstützt Netzbetreiber dabei, Ausfallrisiken zu bewerten, Wartungszyklen datenbasiert zu planen und die Resilienz kritischer Infrastrukturen zu erhöhen. Gleichzeitig entsteht eine durchgängige Datenbasis für das digitale supply chain Management komplexer Netzkomponenten.
Planung und Betrieb von Hochleistungsrechenzentren
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Planung und Optimierung von Rechenzentren. Mithilfe virtueller Zwillinge können Layouts, Luftströmungen und die Positionierung von Equipment simuliert werden. Thermische Lasten, Energieflüsse und räumliche Abhängigkeiten werden dabei in digitalen Modellen analysiert.
Diese simulationsgestützte Validierung ermöglicht es, Leistungskennzahlen bereits vor Baubeginn zu überprüfen und Anpassungen vorzunehmen. Über den gesamten Lebenszyklus hinweg können Betriebsdaten in das Modell zurückgespielt werden, um Performance, Energieeffizienz und Ausfallsicherheit kontinuierlich zu verbessern.
Virtuelle Validierung autonomer Robotersysteme
Eine praxisnahe Demonstration zeigt die Integration der 3DEXPERIENCE Plattform mit dem THEMIS-Roboter von Westwood Robotics. Komplexe Bewegungsabläufe und Steuerungslogiken werden zunächst virtuell konstruiert, entwickelt und getestet, bevor die Implementierung in der physischen Umgebung erfolgt.
Dieser modellbasierte Ansatz reduziert Integrationsrisiken und ermöglicht eine reproduzierbare Validierung von Sicherheits- und Leistungsparametern. Die Kopplung von realem System und virtuellem Zwilling schafft die Grundlage für eine kontinuierliche Optimierung während des Betriebs.
Mit den 3D UNIV+RSES positioniert Dassault Systèmes virtuelle Entwicklungsumgebungen als zentrales Instrument zur Beherrschung wachsender Systemkomplexität in der Konnektivitäts- und KI-Infrastruktur. Die Kombination aus Simulation, virtuellen Zwillingen und immersiven Technologien adressiert technische Anforderungen an Skalierbarkeit, Resilienz und nachhaltigen Betrieb vernetzter Systeme.
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