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PTC zeigt integrierte digitale Produktlebenszyklusprozesse

Demonstrationen auf der HANNOVER MESSE 2026 zeigen, wie integrierte Lebenszyklusdaten KI-gestützte Engineering-Workflows unterstützen und die Rückverfolgbarkeit in der industriellen Produktentwicklung verbessern.

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PTC zeigt integrierte digitale Produktlebenszyklusprozesse

Hersteller verknüpfen zunehmend Daten aus Engineering, Produktion und Service, um die Entwicklungseffizienz und die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Produktlebenszyklus zu verbessern. Auf der HANNOVER MESSE 2026 (20.–24. April, Halle 17, Stand F36) präsentiert PTC seinen Ansatz des Intelligent Product Lifecycle, der diese Prozesse über eine Digital-Thread-Architektur verbindet.

Vernetzung von Engineering-, Produktions- und Servicedaten
Industriezweige wie der Maschinenbau, die Herstellung von Schwermaschinen und die Elektronikfertigung sind zunehmend auf konsistente Produktdaten über Entwicklungs- und Betriebsphasen hinweg angewiesen. Das von PTC vorgestellte Konzept des Intelligent Product Lifecycle verbindet Daten aus der Hardware- und Softwareentwicklung, der Fertigung sowie dem After-Sales-Service in einer einheitlichen Produktlebenszyklus-Managementumgebung.

Diese Integration des Lebenszyklus unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Engineering-, Produktions- und Serviceteams und schafft eine Datengrundlage für KI-gestützte Workflows. Gleichzeitig adressiert dieser Ansatz typische Herausforderungen wie Datensilos, eingeschränkte Prozesstransparenz und die Komplexität des Änderungsmanagements innerhalb der digitalen Lieferkette.

Neugestaltung eines Minibaggers als Beispiel für den Digital Thread
Eine Demonstration anhand eines Bobcat-Minibaggers zeigt, wie die Integration des Produktlebenszyklus bei der Neuentwicklung von Maschinen unterstützen kann. Die Demonstration verdeutlicht, wie Anforderungsmanagement, Designänderungen, Produktionsvorbereitung und Serviceaspekte in einer vernetzten Engineering-Umgebung koordiniert werden können.

Der Workflow integriert PLM-, ALM-, CAD-, ERP- und Service-Management-Systeme, um eine durchgängige Rückverfolgbarkeit einschließlich operativer Feedback-Schleifen zu ermöglichen. Diese Integration reduziert Nacharbeiten im Engineering sowie Verzögerungen, die typischerweise durch nicht vernetzte Entwicklungssysteme entstehen.

Die KI-gestützte Überwachung über PTC Asset360™ ermöglicht Einblicke in die Produktnutzung und die Anlagenleistung beim Kunden. Diese Betriebsdaten können genutzt werden, um Optimierungspotenziale und Verbesserungsmöglichkeiten im Design zu identifizieren.

KI-gestützte Engineering-Änderungen und Validierungsprozesse
Die Demonstration zeigt zudem, wie KI-gestützte Validierung und automatisierte Testgenerierung in Codebeamer® das Engineering-Änderungsmanagement unterstützen können. Die Integration mit Windchill® PLM ermöglicht eine strukturierte Verwaltung von Produktkonfigurationen und Lebenszyklusdokumentationen.

Designoptimierungs-Workflows werden durch Creo® Generative Design unterstützt, das bei der Bewertung alternativer Geometrien während von Redesign-Prozessen hilft. Darüber hinaus identifiziert Windchill AI Part Rationalization doppelte Komponenten und optimiert Stücklisten (BOM), was Strategien zur Teile-Standardisierung unterstützt.

Zu den Visualisierungs-Workflows gehört Echtzeit-Rendering mit dem NVIDIA Omniverse Viewer, während die Prototypenvalidierung durch ServiceMax® unterstützt wird. Während der Industrialisierung synchronisiert Windchill die Fertigungsstückliste automatisch mit SAP-Systemen, um die Konsistenz zwischen Engineering- und Produktionsdaten sicherzustellen.

Browserbasierte CAD-Zusammenarbeit für verteilte Engineering-Teams
Eine weitere Demonstration konzentriert sich auf die cloudnative CAD- und PDM-Plattform Onshape®, dargestellt anhand einer Teilezuführmaschine. Die browserbasierte Umgebung ermöglicht die gleichzeitige Zusammenarbeit verteilter Engineering-Teams ohne lokal installierte CAD-Infrastruktur.

Die Plattform unterstützt zudem Echtzeit-Visualisierung und Versionskontrolle, wodurch sich Koordinationsverzögerungen in standortübergreifenden Produktentwicklungsprojekten reduzieren lassen.

Koordination der Lieferkette bei der Skalierung von Hardware
Eine weitere Demonstration zeigt, wie ProGlove die cloudnative PLM-Plattform Arena® nutzt, um die Hardwareentwicklung und Produktionsskalierung eines tragbaren Barcode-Scanners zu unterstützen. Die Plattform integriert Freigabeprozesse und Revisionsmanagement, um Engineering-Fehler und Versionskonflikte zu reduzieren.

Arena Supply Chain Intelligence™ unterstützt zudem die Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie die Transparenz in der Lieferkette und stärkt dadurch die Resilienz der Supply Chain durch eine verbesserte Abstimmung zwischen Entwicklungsteams und Fertigungspartnern.

Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.

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