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05
'26
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Automatisierte Demontage von Hochvoltbatterien
Liebherr stellt ein industrietaugliches System für die zerstörungsfreie Demontage von Hochvoltbatterien vor, um die Sicherheit und die Rückgewinnungsraten beim Recycling zu erhöhen.
www.liebherr.com

Die Liebherr-Verzahntechnik GmbH hat LHDismantle entwickelt, ein automatisiertes System für die Demontage von Hochvoltbatterien aus Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen wird diese Lösungen – vom automatisierten Verschrauben bis hin zu modularen schlüsselfertigen Systemen – auf der Messe IFAT in München vom 4. bis 7. Mai 2026 präsentieren. Diese Technologie begegnet dem steigenden Volumen an Batterierückläufern und dem Mangel an Fachpersonal für den Umgang mit Hochvoltkomponenten.
Automatisiertes Aufschrauben und Sicherheit
Kern von LHDismantle ist ein patentiertes, taktiles Schraubverfahren mit automatischer Positionskorrektur. Dieser Ansatz gewährleistet Prozesssicherheit, da er resistent gegen Schmutz, Korrosion oder Beschädigungen ist, die typischerweise kamerabasierte Erkennungssysteme behindern. Das System automatisiert das Lösen von Schraubverbindungen – ein Schritt, der zuvor erhebliche Sicherheitsrisiken durch freiliegende Hochvoltkontakte barg, bevor das Batteriemanagementsystem (BMS) deaktiviert werden konnte.
Flexibilität durch Digital-Twin-Technologie
Das System ist für verschiedene Batterietypen mit unterschiedlichen Geometrien und Schraubpositionen ausgelegt. Um neue Battervarianten zu verwalten, nutzt Liebherr einen Digital-Twin-Ansatz:
- Reverse Engineering: Für unbekannte Akkupacks wird ein virtueller Zwilling erstellt, um die notwendigen Werkzeuge und Demontagesequenzen abzuleiten.
- Simulation: Demontageprozesse werden digital validiert, bevor sie im realen System eingesetzt werden, was die Anlaufzeiten verkürzt.
- Benutzeroberfläche: Bediener wählen Programme über eine intuitive Schnittstelle aus einer integrierten Datenbank aus, die den Live-Status des Schraubvorgangs anzeigt.

Schlüsselfertige Integration und Skalierbarkeit
LHDismantle dient als zentrale Komponente in einer durchgängigen Prozesskette. Die Zelle lässt sich in modulare Automatisierungssysteme integrieren, einschließlich Palettenhandhabungssystemen (PHS), die verschiedene Arbeitsstationen verbinden. Die Lösung ist skalierbar und kann Fremdequipment zum Fräsen oder Laserschneiden einbinden, was einen umfassenden Pfad sowohl für die Wiederaufbereitung als auch für das Recycling bietet.
Zusätzlicher Kontext
Der Übergang zur automatisierten Demontage ist eine entscheidende technische Voraussetzung für die Kreislaufwirtschaft der Elektromobilität. Die manuelle Zerlegung ist oft der teuerste und gefährlichste Teil des Recyclingprozesses; aufgrund der hohen Energiedichte dieser Batterien kann ein einziges falsch platziertes Werkzeug zu einem thermischen Durchgehen führen. Durch die Automatisierung des ersten Öffnens des Batteriegehäuses reduziert Liebherr das Risiko von Lichtbögen für das Personal erheblich.
Technisch gesehen ist das taktile Schraubverfahren herkömmlichen Bildverarbeitungssystemen im Recycling-Kontext überlegen, da Altbatterien selten im Neuzustand eintreffen. Sie können durch Unfälle deformiert oder mit Straßenschmutz bedeckt sein. Ein taktiler Sensor „erfühlt“ den Schraubenkopf, wodurch eine hohe Erfolgsquote beibehalten wird, selbst wenn visuelle Markierungen verdeckt sind. Zudem können Recycler durch die zerstörungsfreie Demontage hochreine Fraktionen von Kupfer und Aluminium zurückgewinnen, bevor der Rest geschreddert wird. Dies verbessert die Effizienz der anschließenden hydrometallurgischen Prozesse zur Extraktion wertvoller Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel, da das Ausgangsmaterial weniger durch Mischschrott verunreinigt ist.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals Editor, mit KI-Unterstützung.
LHDismantle dient als zentrale Komponente in einer durchgängigen Prozesskette. Die Zelle lässt sich in modulare Automatisierungssysteme integrieren, einschließlich Palettenhandhabungssystemen (PHS), die verschiedene Arbeitsstationen verbinden. Die Lösung ist skalierbar und kann Fremdequipment zum Fräsen oder Laserschneiden einbinden, was einen umfassenden Pfad sowohl für die Wiederaufbereitung als auch für das Recycling bietet.
Zusätzlicher Kontext
Der Übergang zur automatisierten Demontage ist eine entscheidende technische Voraussetzung für die Kreislaufwirtschaft der Elektromobilität. Die manuelle Zerlegung ist oft der teuerste und gefährlichste Teil des Recyclingprozesses; aufgrund der hohen Energiedichte dieser Batterien kann ein einziges falsch platziertes Werkzeug zu einem thermischen Durchgehen führen. Durch die Automatisierung des ersten Öffnens des Batteriegehäuses reduziert Liebherr das Risiko von Lichtbögen für das Personal erheblich.
Technisch gesehen ist das taktile Schraubverfahren herkömmlichen Bildverarbeitungssystemen im Recycling-Kontext überlegen, da Altbatterien selten im Neuzustand eintreffen. Sie können durch Unfälle deformiert oder mit Straßenschmutz bedeckt sein. Ein taktiler Sensor „erfühlt“ den Schraubenkopf, wodurch eine hohe Erfolgsquote beibehalten wird, selbst wenn visuelle Markierungen verdeckt sind. Zudem können Recycler durch die zerstörungsfreie Demontage hochreine Fraktionen von Kupfer und Aluminium zurückgewinnen, bevor der Rest geschreddert wird. Dies verbessert die Effizienz der anschließenden hydrometallurgischen Prozesse zur Extraktion wertvoller Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel, da das Ausgangsmaterial weniger durch Mischschrott verunreinigt ist.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals Editor, mit KI-Unterstützung.
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