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binder führt B23-Hybridsteckverbinder für die Automatisierung ein
Neuer Steckverbinder kombiniert Energie- und Ethernet-Übertragung für dezentrale Industriesysteme und One Cable Automation-Architekturen.
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binder hat die Hybridsteckverbinder-Serie B23 für industrielle Automatisierungsanwendungen vorgestellt, die Stromversorgung und geschirmte Ethernet-Kommunikation in einer einzigen kompakten Schnittstelle kombiniert. Der Steckverbinder wurde entwickelt, um One Cable Automation-Architekturen in dezentralen Industriesystemen zu unterstützen und die gleichzeitige Energie- und Datenübertragung über eine einzige Kabelverbindung zu ermöglichen.
Die B23-Serie adressiert die steigende Nachfrage nach vereinfachter Verkabelung, reduzierter Installationskomplexität und höherer Kommunikationsleistung in industriellen Automatisierungsumgebungen wie Robotik, modularen Fertigungssystemen und Servo-Anwendungen.
Hybride Konnektivität für dezentrale Automatisierung
Industrielle Automatisierungssysteme verlagern sich zunehmend hin zu dezentralen Maschinenarchitekturen, bei denen Steuerungsfunktionen näher an den Feldgeräten verteilt werden, anstatt zentral in Schaltschränken untergebracht zu sein. Dieser Ansatz erfordert kompakte und robuste Steckverbindersysteme, die sowohl Hochleistungsübertragung als auch zuverlässige industrielle Kommunikation unterstützen können.
Der B23-Steckverbinder integriert diese Funktionen in einer einzigen Schnittstelle, wodurch der Verkabelungsaufwand reduziert und potenzielle Installationsfehler minimiert werden. Hybride Steckverbinderarchitekturen sind insbesondere in der Servomotor- und Antriebstechnik relevant, wo separate Energie- und Kommunikationskabel traditionell die Systemkomplexität und den Installationsaufwand erhöht haben.
Laut binder soll der Steckverbinder modulare Maschinenkonzepte und dezentrale Automatisierungsplattformen unterstützen, die häufig in Robotik- und flexiblen Fertigungsumgebungen eingesetzt werden.
Kombinierte Energie- und Ethernet-Übertragung
Der B23-Steckverbinder unterstützt die Energieübertragung bis zu 28 A bei Spannungen bis zu 630 V und ermöglicht gleichzeitig geschirmte Ethernet- und EtherCAT-Kommunikation gemäß Cat5-Spezifikationen mit Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s.
Die Integration von Energieversorgung und industrieller Kommunikation in einem einzigen Steckverbinder gewinnt in Automatisierungssystemen zunehmend an Bedeutung, die synchronisierte Bewegungssteuerung, Echtzeitkommunikation und reduzierte physische Infrastruktur erfordern. One Cable Automation-Ansätze werden bei industriellen Gerätekonzepten immer häufiger eingesetzt, um den Systemplatzbedarf und die Installationszeit zu reduzieren.
Der Steckverbinder verfügt außerdem über ein Bajonett-Schnellverriegelungssystem, das die Installation beschleunigen und die Verbindungszuverlässigkeit unter industriellen Betriebsbedingungen verbessern soll.
Feldmontage und EMC-Optimierung
binder erklärte, dass der B23 entwickelt wurde, um hohe Stromübertragung, kompakte Abmessungen und feldkonfektionierbare Montage innerhalb einer einzigen Steckverbinderplattform zu kombinieren. Das System verwendet Schraubklemmtechnik, die für die Feldinstallation ohne spezielle Crimpwerkzeuge ausgelegt ist.
Vereinfachte Feldmontage gewinnt in industriellen Automatisierungsumgebungen zunehmend an Bedeutung, in denen Wartungseffizienz und schnelle Inbetriebnahme von Anlagen die Betriebszeit und die Kontinuität digitaler Lieferketten direkt beeinflussen.
Das Unternehmen gab außerdem an, dass sich die Entwicklung darauf konzentrierte, eine stabile elektromagnetische Verträglichkeit bei gleichzeitiger Unterstützung von Hochleistungs- und Datenübertragung in beengten Einbauräumen aufrechtzuerhalten. Die EMC-Optimierung ist in industriellen Ethernet-Systemen entscheidend, da elektrische Störungen die Kommunikationszuverlässigkeit und die Synchronisierung der Bewegungssteuerung beeinträchtigen können.
Standardisierung und industrielle Integration
Die B23-Serie entspricht den Normen IEC 61076-2-118 und unterstützt herstellerunabhängige Kompatibilität innerhalb industrieller Automatisierungsinfrastrukturen.
binder bietet den Steckverbinder sowohl als feldkonfektionierbare Lösung als auch als Einbauversion für die Geräteintegration an. Zusätzliche Varianten umfassen Einzeladeranschlüsse und Kontaktkonfigurationen mit Durchstecktechnik für unterschiedliche Installationsanforderungen.
Die Steckverbinderfamilie ist für Anwendungen wie Antriebssysteme, Servomotoren, dezentrale Maschinensteuerungsplattformen, Robotik und modulare Produktionsanlagen vorgesehen.
Wachsende Rolle hybrider Steckverbinder in der Automatisierung
Hybride industrielle Steckverbinder werden zunehmend eingesetzt, da Hersteller versuchen, das Maschinendesign zu vereinfachen, den Platzbedarf von Schaltschränken zu reduzieren und die Modularität innerhalb industrieller Automatisierungssysteme zu verbessern.
Im Vergleich zu herkömmlichen Mehrkabelarchitekturen können integrierte Energie- und Datensteckverbinder die Installationskomplexität reduzieren und gleichzeitig die Flexibilität für skalierbare Automatisierungsinfrastrukturen verbessern. Diese Systeme sind insbesondere in modernen Fertigungsumgebungen relevant, die auf dezentrale Intelligenz, verteilte Bewegungssteuerung und schnelle Rekonfigurationsfähigkeit setzen.
binder erklärte, dass die B23-Steckverbinder-Serie die breitere Verbreitung von One Cable Automation-Konzepten in zukünftigen industriellen Automatisierungsplattformen unterstützen soll.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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