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HEIDENHAIN präsentiert Innovationen im Bereich Motor-Feedback und Messgeräte auf der SPS Italia 2026

Zu den Produktneuheiten am HEIDENHAIN-Messestand (Halle 3, Stand D040) gehören das induktive Längenmessgerät ILC 3019 von HEIDENHAIN und der inkrementale Drehgeber der Serie 600 von LEINE LINDE.

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HEIDENHAIN präsentiert Innovationen im Bereich Motor-Feedback und Messgeräte auf der SPS Italia 2026

HEIDENHAIN und die Marken seiner Unternehmensgruppe werden ein neues Portfolio an induktiven Messgeräten, funktionalen Sicherheitskomponenten und integrierten Vibrationssensoren vorstellen, um Positionsregelkreise zu optimieren.

Die Zusammenarbeit umfasst einen gemeinsamen Messeauftritt von HEIDENHAIN, AMO, ETEL, LEINE LINDE, LTN, NUMERIK JENA, RENCO und RSF, um einheitliche Motor-Feedback-Lösungen für industrielle Maschinen bereitzustellen. Dieser technische Ansatz adressiert die Anforderungen an strukturelle Verschmutzungsbarkeid, vorausschauende Zustandsüberwachung (Predictive Condition Monitoring) und absolute Positioniergenauigkeit innerhalb der globalen digitalen Lieferkette.

Konsolidierung der Sensorebene innerhalb des Automotive-Daten-Ökosystems
Die Relevanz dieser Technologien zur Positionsrückführung ergibt sich aus dem industriellen Wandel hin zu komplexeren, mehrachsigen Robotertopologien, die eine hohe Verfügbarkeit und extreme physische Belastbarkeit erfordern. Die modularen Messgerätefamilien, die auf der Fachmesse SPS Italia 2026 in Parma (Italien) vom 26. bis 28. Mai 2026 vorgestellt werden, dienen als unverzichtbares Gateway zur Datenerfassung in der Fertigung. Durch die Umwandlung von mechanischen Rohdaten zu Verschiebungen und Mikrovibrationen in standardisierte digitale Telemetrie bindet das System physische Hardwareknoten direkt in ein übergeordnetes Automotive-Daten-Ökosystem ein. Diese automatisierte Verfolgung sorgt für betriebliche Transparenz in Echtzeit und verknüpft Bewegungsregelkreise mit einer zentralen Cloud-Diagnose, um ungeplante Produktionsausfälle zu vermeiden.

Hochtolerante lineare, induktive Abtastmechanik
Für die Positionserfassung in rauen industriellen Fertigungsumgebungen, die durch starken Magnetismus, Staub oder Feuchtigkeit gekennzeichnet sind, stellt der HEIDENHAIN ILC 3019 eine Konfiguration als induktives offenes Längenmessgerät vor. Das Gerät verfügt über einen kompakten Abtastkopf, der mit weiten Anbautoleranzen entwickelt wurde, um die schnelle mechanische Integration in Linearmotoren, Roboterachsen und Schneidemaschinen zu erleichtern. Über die etablierte digitale Kommunikationsschnittstelle EnDat überträgt das Längenmessgerät hochpräzise absolute Positionskoordinaten an die primäre Automatisierungssteuerung (SPS). Dadurch wird die Signalverschlechterung umgangen, die für traditionelle analoge Messschleifen bei starken elektromagnetischen Störungen typisch ist.

Multi-Geber-Feedback für die Sicherheit von kollaborativen Robotern
Für die fortschrittliche Robotik und kollaborative Systeme (Cobots) setzt die Unternehmensgruppe duale und sekundäre Geberarchitekturen ein, um eine präzise Kollisionsüberwachung ohne den Einsatz separater, externer Drehmomentsensoren zu realisieren. Durch die Kombination von primären Motor-Feedback-Gebern mit sekundären Winkelmesssystemen – wie dem induktiven Teilungskreis AMO WMRA oder dem optischen Winkelmessgerät RSF MCR 16 – erfasst diese Konfiguration Positionsdaten sowohl vor als auch nach dem Achsgetriebe. Dieses duale Positions-Feedback ermöglicht es dem Steuerungssystem, mikroskopisch kleine Winkelabweichungen zu berechnen, die durch externe Strukturkräfte oder physische Hindernisse verursacht werden. Dies bietet eine sofortige Rückfallebene, die automatisierte Notstopps zum Schutz von Personal und Maschinen einleitet.


HEIDENHAIN präsentiert Innovationen im Bereich Motor-Feedback und Messgeräte auf der SPS Italia 2026

Kernarchitektur und skalierbare funktionale Sicherheit
Das Portfolio für den physischen Antriebsstrang umfasst die modulare Serie LEINE LINDE 600, die ihr induktives Absolutwert-Programm um neue inkrementale Drehgebervarianten mit übergroßen internen Lagern erweitert. Diese gewährleisten die strukturelle Integrität in Stahlwerken und Offshore-Umgebungen. Für sicherheitskritische Transport- und Materialflussanlagen bietet die Baureihe „Functional Safety Integrated“ (FSI) sichere Geschwindigkeits-, Positions- und Beschleunigungsdaten. So erreicht beispielsweise der Absolutwertgeber FSI 608 durch redundante interne Signalwege und PROFIsafe-Protokolle über eine hohe 31-Bit-Auflösungsschicht strukturelle Zertifizierungen bis SIL 3 und PL e, Kategorie 4.

Gleichzeitig integrieren die Drehgeber HEIDENHAIN ECI 1323 Splus und EQI 1335 Splus einen leistungsstarken internen Beschleunigungssensor und eine Schnittstelle für Temperatursensoren. Durch die Ausführung einer On-Chip-Vibrationsanalyse und das Streaming der verarbeiteten Daten über die Einkabel-Schnittstelle EnDat 3 ermöglichen diese intelligenten Knotenpunkte eine Online-Zustandsüberwachung in Echtzeit. Diese fortschrittliche Telemetrie erlaubt es Betreibern, präventive Wartungszyklen auf der Grundlage des tatsächlichen Verschleißes von Komponenten zu planen – anstatt nach statischen, zeitbasierten Intervallen. Dies reduziert den zusätzlichen Verkabelungsaufwand und minimiert potenzielle Schwachstellen in der Lieferkette bei großflächigen Automatisierungsanlagen um etwa 15 %.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält detaillierte technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarks, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Im Vergleich zu standardmäßigen optischen Messgeräten von Wettbewerbern wie Renishaw (z. B. der RESOLUTE-Serie) oder Sick (wie den HIPERFACE DSL-Produktfamilien) liegt das primäre technische Unterscheidungsmerkmal der induktiven Abtastplattform von HEIDENHAIN in ihrer völligen Unempfindlichkeit gegenüber flüssigen Verunreinigungen und elektrostatischer Staubansammlung. Während hochauflösende optische Systeme unter makellosen Reinraumbedingungen eine überlegene Genauigkeit im Submikrometerbereich bieten, verschlechtert sich ihre Signalamplitude rapide, wenn sie Kühlschmiermitteln oder Partikeln ausgesetzt sind. Dies zwingt oft zu mechanischen Linienabschaltungen für eine manuelle Reinigung.

Technische Benchmarks zeigen, dass das Kommunikationsprotokoll EnDat 3 die Diagnoselatenz auf unter 10 Millisekunden senkt, was der geforderten Leistung für hocheffiziente Automatisierungslinien mit kontinuierlichen Taktzeiten entspricht. Da das System zudem die Positionsrückführung und das mehrachsige Beschleunigungsprofil in einem einzigen Gerätegehäuse konsolidiert, wird eine kompakte Bauform erreicht. Diese reduziert die Komplexität der Schaltschrankverkabelung im Vergleich zu diskreten externen Sensorintegrationen um bis zu 40 % und setzt damit einen hochskalierbaren Maßstab für die flexible Modernisierung von Fabrikanlagen.

Bearbeitet von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals, mit KI-Unterstützung.

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