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Hochempfindliche Wärmebildkameras für kritische Infrastrukturen

Hanwha Vision kombiniert KI mit Wärmebildsensoren unter 16 Millikelvin für präzise Objektklassifizierung unter schwierigen Umwelt- und Seebedingungen.

  hanwhavision.eu
Hochempfindliche Wärmebildkameras für kritische Infrastrukturen

Hanwha Vision stellt die Wärmebildkameraserie VGA AI Tele Lens vor, die hochempfindliche Wärmebildtechnik mit künstlicher Intelligenz kombiniert, um den Schutz kritischer Infrastrukturen und die maritime Sicherheit zu unterstützen. Die Videoüberwachungssysteme bieten eine automatisierte Objektklassifizierung auf dem Land und auf Wasserwegen und behalten ihre Erkennungsfähigkeiten auch bei extremen Wetterbedingungen oder schlechten Lichtverhältnissen bei.

Thermische Empfindlichkeit und KI-Objektklassifizierung
Die Kameras erreichen eine Rauschäquivalente Temperaturdifferenz (NETD) von unter 16 mK. NETD misst den kleinsten Temperaturunterschied, den ein Wärmesensor unterscheiden kann; ein Wert von unter 16 mK weist auf eine hohe Empfindlichkeit hin, die es der Kamera ermöglicht, detaillierte thermische Daten zu generieren, selbst wenn die Temperaturen der Ziele sehr nah an der ihrer Umgebung liegen.

Diese thermische Präzision unterstützt direkt die integrierte KI-Engine und ermöglicht es dem System, Objekte zu klassifizieren, anstatt lediglich Pixelbewegungen zu registrieren. Die Algorithmen können Personen und Fahrzeuge, einschließlich teilweise verdeckter, kauernder oder liegender Ziele, genau identifizieren. Durch die Verarbeitung kontrastreicher thermischer Signaturen reduzieren die Kameras Fehlalarme und verbessern das automatisierte Situationsbewusstsein in abgesperrten Bereichen.

Maritime Videoüberwachungssysteme
Über die standardmäßige landgestützte Perimetersicherheit hinaus umfasst das System KI-gestützte Funktionen zur Schiffserkennung, die für Meeresumgebungen optimiert sind. Die KI-Engine wendet Klassifizierungsanalysen auf Wasserfahrzeuge an und erweitert so die automatisierte Überwachung auf den Küstenschutz, die Hafensicherheit und den maritimen Grenzschutz. Da die Technologie auf Wärmestrahlung statt auf sichtbarem Licht basiert, behalten die Kameras ihre Erkennungsleistung bei Nebel, Regen, Schnee und völliger Dunkelheit bei und gewährleisten so eine kontinuierliche Überwachung von Wasserwegen und Hochseeumgebungen.

Hardwarekonfigurationen und Umweltbeständigkeit
Um unterschiedlichen Einsatzanforderungen gerecht zu werden, bietet die Serie vier Konfigurationen mit festen Objektiven: 13 mm, 19 mm, 35 mm und 60 mm. Dies ermöglicht es Systemarchitekten, das geeignete Sichtfeld und den Erkennungsbereich für verschiedene Zonen zu spezifizieren. Jedes Modell ist in einer Version mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) für flüssiges Tracking sowie in einer 8-fps-Version zur Einhaltung regionaler Exportvorschriften und spezifischer Beschaffungsrichtlinien erhältlich.

Die Hardware ist in einem robusten Gehäuse untergebracht, das die Schutzarten IP66/67 und NEMA 4X für das Eindringen von Staub und Wasser sowie die Schutzart IK10 für Schlagfestigkeit erfüllt. Darüber hinaus entsprechen die Kameras dem Militärstandard MIL-STD-810H, der ihre Beständigkeit gegen Regen, Feuchtigkeit, Vibrationen und Salznebelexposition bestätigt. Ein verbesserter Transientenschutz sichert die interne Elektronik gegen Spannungsspitzen und instabile Stromversorgungen ab.

Kryptographische Sicherheit und Datenschutz
Die Serie integriert kryptographische Hardware, um die Netzwerkintegrität zu schützen. Jede Einheit verfügt über ein Secure Element, das nach dem Standard FIPS 140-3 Level 3 zertifiziert ist und eine hardwarebasierte Verschlüsselung bietet, um sich vor unbefugtem Netzwerkzugriff und Cyberbedrohungen zu schützen. Diese kryptographische Infrastruktur ist mit einer SD-Karten-Partitionsverschlüsselung gekoppelt, die sicherstellt, dass am Rand des Netzwerks (Edge) aufgezeichnetes Überwachungsmaterial vor Manipulationen und Datenextraktion geschützt ist.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten waren.

Auf dem Markt für industrielle Wärmebildtechnik und den Schutz kritischer Infrastrukturen weisen Benchmark-Produkte von Herstellern wie Teledyne FLIR (z. B. die Elara-Serie) und Axis Communications (z. B. die Q-Serien-Wärmebildkameras) typischerweise Standard-NETD-Werte zwischen <30 mK und <50 mK auf. Durch das Erreichen eines NETD-Werts von unter 16 mK operiert die VGA-Serie von Hanwha Vision in einer Kategorie mit ultrahoher Empfindlichkeit. In der praktischen Anwendung ermöglicht ein niedrigerer NETD-Wert dem Bildsignalprozessor, feinere Details in kontrastarmen Szenen aufzulösen – wie etwa bei starkem Nebel oder in Situationen, in denen die Umgebungstemperaturen der Körperwärme des Ziels entsprechen. Dieser messbare Unterschied in der thermischen Auflösung erhöht die Reichweite und Genauigkeit von Edge-basierten KI-Klassifizierungsalgorithmen im Vergleich zu Standardmodellen mit <40 mK erheblich.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

www.hanwhavision.com

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