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indie präsentiert Symeo-Radartechnologie auf der SPS 2026
Die robusten Radarsensoren bieten funktionale Sicherheit, bildgebende Überwachung und präzise Vibrationsmessung für Predictive Maintenance.
www.indie.inc

Das Technologieunternehmen indie präsentiert vom 24. bis 26. November auf der SPS 2026 in Nürnberg (Halle 7a, Stand 406) sein Portfolio an industriellen Symeo-Radarlösungen. Das Spektrum reicht von der klassischen Distanzmessung und Kollisionsvermeidung in extremen Umgebungen bis hin zu zukunftsweisenden Anwendungen im Bereich Condition Monitoring, Predictive Maintenance und der Erstellung digitaler Zwillinge.
Funktionale Sicherheit in rauen Umgebungen
In industriellen Umgebungen wie Häfen, Stahlwerken oder der Schüttgutlogistik spielen Radarsensoren ihre Stärken aus, da sie im Gegensatz zu optischen Systemen völlig unempfindlich gegenüber Regen, Nebel oder starker Staubentwicklung sind. Für Krane und schienengebundene Transportsysteme zeigt indie mit Symeo LPR-SAFE eine Lösung für die funktionale Sicherheit gemäß der Norm EN ISO 13849 PLd. Dieses System arbeitet mit zwei redundanten Sensorenpaaren, deren Messergebnisse kontinuierlich in einer fehlersicheren Siemens-SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) über einen zertifizierten Funktionsbaustein abgeglichen und validiert werden.
Bildgebendes Radar und Vibrationsmessung
Über die reine Positionserfassung hinaus eröffnet moderne Radarsensorik neue Möglichkeiten für die Anlagenüberwachung. Mit dem Evaluierungs-Kit AVR-QDM-110 demonstriert indie ein hochauflösendes, bildgebendes MIMO-Radar für den Nahbereich, das Maschinen und Infrastrukturen in Echtzeit erfasst. Ein weiteres Messehighlight ist die berührungslose Vibrationsmessung: Da sich mechanischer Verschleiß oder Lagerschäden an Maschinen frühzeitig durch minimale Veränderungen im Schwingungsverhalten ankündigen, liefert das Radar hochpräzise Messdaten aus der Distanz, um unerwartete Ausfälle durch vorausschauende Wartung zu verhindern.
Zusätzlicher Kontext: MIMO-Radar und FMCW-Phasenauswertung
Dieser Abschnitt enthält funktechnische Spezifikationen und physikalische Prinzipien, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.
MIMO (Multiple-Input Multiple-Output) ist eine fortschrittliche Antennentechnologie, die den Übergang vom simplen Distanzmesser zum hochauflösenden „bildgebenden“ Radar (Imaging Radar) ermöglicht. Anstatt nur Laufzeiten zu messen, nutzen MIMO-Systeme ein Array aus mehreren Sende- (TX) und Empfangsantennen (RX), um softwareseitig ein dichtes Netz aus virtuellen Antennen zu erzeugen. Dies ermöglicht eine präzise Winkelauflösung in Azimut und Elevation, wodurch detaillierte 3D-Punktwolken generiert werden – ähnlich einem optischen LiDAR-System, jedoch immun gegen optische Sichtblockaden. Für die berührungslose Vibrationsmessung kommt in der Regel die FMCW-Technologie (Frequency Modulated Continuous Wave) im Millimeterwellen-Bereich (häufig 60 GHz oder 77/79 GHz) zum Einsatz. Anstatt lediglich die Hüllkurve des Signals zu betrachten, werten die Signalprozessoren winzige Phasenverschiebungen zwischen dem gesendeten und dem reflektierten Signal aus. Dies ermöglicht die Erfassung von Schwingungsamplituden im Sub-Millimeter- bis Mikrometerbereich aus mehreren Metern Entfernung, wodurch der Einsatz physisch verkabelter Piezosensoren an rotierenden Maschinenteilen überflüssig wird.
Bearbeitet von einem Industrie-Journalisten, Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung.
www.symeo.com
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