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IO-Link-Wägezelle für dynamische industrielle Wägesysteme
HBK entwickelt eine sensorintegrierte Wägezelle zur Bereitstellung von Echtzeit-Wägedaten und zur Prozesssteuerung in der Verpackungsautomatisierung und robotergestützten Handhabungssystemen.
www.hbkworld.com

Mit steigender Geschwindigkeit und Autonomie von Automatisierungssystemen entwickeln sich Wägesysteme von einfachen Kontrollpunkten zu integrierten Prozesssensoren. In diesem Zusammenhang stellte HBK die PW22i Single-Point-Wägezelle mit IO-Link-Kommunikation für hochdynamische Wägeanwendungen in Verpackungsmaschinen und der Industrierobotik vor.
Wägeanforderungen in Hochgeschwindigkeits-Automatisierungsumgebungen
Hochgeschwindigkeits-Verpackungslinien, Mehrkopfwaagen und robotergestützte Handhabungssysteme erfordern kurze Taktzeiten, hohe Wiederholgenauigkeit und stabile Messergebnisse trotz wechselnder Lastbedingungen. Diese Anforderungen ergeben sich aus dem Bedarf, Durchsatzraten aufrechtzuerhalten und gleichzeitig Ziele hinsichtlich Overall Equipment Effectiveness (OEE) sowie erweiterte Diagnosefunktionen zu unterstützen.
Konventionelle Wägetechnologien stoßen in diesen Umgebungen zunehmend an mechanische und kommunikative Grenzen, insbesondere bei dynamischen Lasten und schnellen Messzyklen. Dadurch gewinnt die Integration von Sensoren auf Feldebene in industrielle Automatisierungsarchitekturen an Bedeutung.
Sensordesign für dynamische Wägebedingungen
Die PW22i Single-Point-Wägezelle ist für den Einsatz in hochdynamischen mechatronischen Systemen konzipiert, darunter Abfüllanlagen, Verpackungsmaschinen und robotische End-of-Arm-Werkzeuge. Der Sensor integriert IO-Link-Kommunikation, um einen direkten Datenaustausch mit übergeordneten Steuerungssystemen zu ermöglichen.
Hohe mechanische Steifigkeit und eine hohe Eigenresonanzfrequenz ermöglichen kurze Einschwingzeiten und unterstützen schnelle Messzyklen. Diese Eigenschaften ermöglichen reproduzierbare Messungen in dynamischen Umgebungen, helfen Überfüllungen in Verpackungsprozessen zu reduzieren und gewährleisten Messstabilität in robotischen Anwendungen.
Die Wägezelle ist mit Nennlasten von 10 kg, 20 kg und 50 kg verfügbar und nach der Genauigkeitsklasse C3MR zertifiziert, wodurch sie für industrielle Wägeanwendungen mit definierten metrologischen Anforderungen geeignet ist.
Direkte Integration in industrielle Kommunikationsarchitekturen
Die Integration der IO-Link-Kommunikation ermöglicht es der PW22i, als intelligenter Sensor innerhalb vernetzter Automatisierungsumgebungen zu arbeiten. Die standardisierte IO-Link-Schnittstelle sowie der 4-polige M12-Anschluss erleichtern Inbetriebnahme, Austausch und Nachrüstung in bestehenden Maschinen.
Integrierte Funktionen wie lokale Signalverarbeitung, Zustandsüberwachung und Diagnosefunktionen ermöglichen Transparenz über den Sensorstatus und das Prozessverhalten. Diese Funktionen unterstützen Predictive-Maintenance-Strategien und tragen zur datenbasierten Prozessoptimierung in der Verpackungsautomatisierung und robotergestützten Fertigungszellen bei.
Mechanische Robustheit für industrielle Einsatzbedingungen
Die PW22i ist für industrielle Umgebungen mit Schutzart IP67 ausgelegt und verfügt über einen patentierten Überlastanschlag, der Belastungen bis zum Fünffachen der Nennlast standhalten kann. Dieses Design ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb unter mechanischer Belastung, exzentrischer Lastaufnahme und transienten Kräften, wie sie in dynamischen Automatisierungssystemen häufig auftreten.
Wägetechnik als Bestandteil vernetzter Automatisierungssysteme
Durch die Integration von Messfunktionen in industrielle Kommunikationsschnittstellen werden Wägesensoren zunehmend zu Bestandteilen vernetzter Automatisierungsinfrastrukturen anstelle isolierter Messgeräte.
Solche Sensortechnologien ermöglichen es Maschinenbauern und Systemintegratoren, Wägedaten direkt in Steuerungsstrategien einzubinden und so Prozessstabilität, Produktqualität und betriebliche Leistungsfähigkeit in modernen Smart-Manufacturing-Umgebungen zu verbessern.
Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.
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