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Autonomer Hochhubroboter für Palettenhandling

Jungheinrich erweitert mit dem EAC 212a sein Portfolio autonomer mobiler Roboter für skalierbare Materialflüsse in Logistik- und Produktionsumgebungen.

  www.jungheinrich.co.uk
Autonomer Hochhubroboter für Palettenhandling

Mit dem EAC 212a stellt Jungheinrich einen autonomen Mobile Robot (AMR) für Hochhubtransporte vor. Das Fahrzeug übernimmt den Transport von Paletten und Gitterboxen zwischen Bodenstellplätzen, Fördertechnik, Pufferspuren und automatischen Lagersystemen (AS/RS). Zielgruppe sind Produktions- und Logistikstandorte, die innerbetriebliche Materialflüsse im Rahmen einer vernetzten Intralogistik automatisieren möchten.

Leistungsdaten für Hochhubanwendungen
Der EAC 212a ist für Lasten bis 1.200 kg ausgelegt und erreicht eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 6 km/h. Damit eignet sich das System für kontinuierliche Transportaufgaben in Hochhubprozessen. Durch die Automatisierung von Übergabepunkten werden manuelle Schnittstellen reduziert, was die Prozessstabilität erhöht und die Anlagenverfügbarkeit verbessert.

Gerade in Produktionsumgebungen mit getakteten Materialbereitstellungen beeinflusst die Zuverlässigkeit der Lastaufnahme unmittelbar die Gesamtleistung des Systems. Der EAC 212a nutzt eine KI-gestützte 3D-Palettenerkennung, um Ladehilfsmittel auch bei Positionsabweichungen sicher zu identifizieren. Das System kompensiert Versätze von bis zu ±100 mm sowie Verwindungen von ±10°. Dadurch bleibt der Materialfluss stabil, selbst wenn Paletten manuell und nicht exakt positioniert bereitgestellt werden. Ungeplante Prozessunterbrechungen lassen sich so reduzieren.

Navigation ohne bauliche Anpassungen
Für die Implementierung in bestehenden Lager- und Produktionslayouts setzt der Mobile Robot auf konturbasierte Navigation. Mithilfe von LiDAR-Sensorik erstellt das Fahrzeug eine Karte seiner Umgebung und orientiert sich anhand natürlicher Umgebungsmerkmale. Künstliche Landmarken oder bauliche Eingriffe sind nicht erforderlich.

Dieser Ansatz verkürzt Projektlaufzeiten, reduziert Investitionskosten und erleichtert spätere Layoutanpassungen. In dynamischen Produktionsumgebungen lassen sich Verkehrsbereiche und Prozesslogiken flexibel anpassen.

Die VDA-5050-Kompatibilität ermöglicht die standardisierte Anbindung an übergeordnete Leit- und Hostsysteme. Damit kann der EAC 212a in bestehende Flottenmanagement- und Steuerungsarchitekturen integriert werden – ein zentraler Aspekt für skalierbare Automatisierungskonzepte in der Intralogistik.

Sicherheit im Mischbetrieb
Der EAC 212a ist für den Einsatz im Mischbetrieb mit Personen und manuellen Flurförderzeugen konzipiert. Eine 360°-Sicherheitssensorik überwacht kontinuierlich das Umfeld. Hindernisse in Fahrtrichtung werden bereits ab einer Höhe von 70 mm erkannt. Das Fahrzeug reagiert autonom und passt seine Fahrstrategie entsprechend an.

Diese Funktion unterstützt einen sicheren Materialfluss auch in hochfrequentierten Bereichen mit wechselnden Verkehrsströmen. Ein integriertes Display mit intuitiver Benutzeroberfläche ermöglicht eine direkte Diagnose und beschleunigt die Störungsbehebung am Fahrzeug, wodurch Stillstandszeiten reduziert werden.

Automatisches Zwischenladen für hohe Verfügbarkeit
Für den Dauerbetrieb ist der Mobile Robot mit einer integrierten 130-Ah-Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet. Das automatische Zwischenladekonzept erlaubt es dem Fahrzeug, bei Auftragspausen selbstständig eine Ladestation anzufahren. Nach kurzer Ladezeit setzt es seine Transportaufgaben fort.

Dieses Konzept erhöht die effektive Betriebszeit, minimiert manuelle Eingriffe und verbessert die Planbarkeit im Flotteneinsatz – insbesondere bei mehrschichtigen Produktions- und Logistikprozessen.

Skalierbares Automatisierungskonzept
Der EAC 212a ist als skalierbare Lösung ausgelegt. Projekte können mit wenigen Fahrzeugen starten und bei steigendem Transportbedarf erweitert werden. Over-the-Air-Updates ermöglichen Funktionsanpassungen und die kontinuierliche Weiterentwicklung zusätzlicher Anwendungsfälle.

Mit präziser Lastaufnahme, konturbasierter Navigation und standardisierter Systemintegration adressiert der EAC 212a zentrale Anforderungen moderner Intralogistik: stabile Prozesse, flexible Layoutgestaltung und wirtschaftliche Skalierbarkeit in automatisierten Hochhubanwendungen.

www.jungheinrich.com

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